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Das ABC der Filmformate

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Super- und Normal-8-Filmen? Woran kann man die verschiedenen Filmformate erkennen? Die kleine Anleitung gibt Aufschluss zu allen aktuellen und vergangenen Filmformaten.


8-mm-Filme
Super 8 ist das heute noch verwendete 8-mm-Filmformat. Es kam, von Kodak Eastman erfunden, 1965 auf den Markt, und es war eine Weiterentwicklung des Normal-8-Films. Der Super-8-Film ist an der grösseren Bildfläche und an der sehr feinen Perforation einfach vom Normal-8-Film zu unterscheiden. Doppel-8-Filme bzw. Doppel-Super-8-Filme wurden in der Kamera jeweils zweimal belichtet und nach der Filmentwicklung in der Mitte auseinander geschnitten. Super-8-Filme können nur mit einem Super-8-Filmprojektor und Normal-8-Filme können nur mit einem Normal-8-Filmprojektor abgespielt werden. Es gibt auch Multiformat-Projektoren, die mittels Umschaltfunktion beide Formate abspielen können.

9,5-mm-Filme
Das erste Amateur-Filmformat wurde von Pathé in den Zwanzigerjahren erfunden. Eine ausführliche Chronik dazu findet sich in der Serie «9,5 mm – das erste Amateurfilmformat».

16-mm-Filme
Dieses Filmformat wird heute hauptsächlich für Fernseh-Produktionen und Dokumentarfilme eingesetzt. Der Rohfilm in der Kamera hat beidseitig Perforationen. Beim Vorführfilm ist eine Perforation durch die Tonspur ersetzt. Beim Super-16-Film wird das Bild fast bis zum äusseren Rand belichtet. Dadurch ergibt sich eine grössere Bildfläche. Dieses Format wird in der Regel in der Postproduktion auf 35-mm-Film aufgeblasen.

17,5-mm-Film
Dieses etwas exotische Filmformat diente zu Versuchszwecken und fand nie wirklich eine Verbreitung.

35-mm-Film
In allen gängigen Kinos kommt dieser Film heute noch weltweit zum Einsatz. Da sich die Umrüstung auf digitale Kino-Projektionsanlagen als sehr aufwändig erweist, wird dieses Filmformat wohl noch für einige Jahre seinen Dienst erweisen.

70-mm-Film
Dieser 70 mm breite Filmstreifen kam gelegentlich bei sehr aufwändigen Filmproduktionen zum Einsatz. Prominente Beispiele: «Ben-Hur» (1959) und «2001: A Space Odyssey» (1968).


Imax
Dieses Filmformat kommt gelegentlich zum Einsatz für wissenschaftliche Zwecke (Raumfahrt) oder für Filmproduktionen, die in Museen ober Vergnügungsparks gezeigt werden. Der 70 mm breite Filmstreifen wird quer belichtet. Mit einer Bildgrösse von 70 x 52 mm ist er das absolutes Highlight, das die Filmtechnologie je hervor gebracht hatte.


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Kodak bietet heute verschiedene Super-8mm-Filme an. Ein Überblick